Nov
30
2009
Erste Schritte zum Umzug
Author: MartinBis zum eigentlichen Umzugstermin, der nun auf den kommenden Juli festgelegt wurde, sind zwar noch etwas über sieben Monate hin, aber dennoch ist es nie zu früh, mit den konkreten Planungen zu beginnen.
Und darum fühle ich mich zur Zeit so, als wäre ich kürzlich verstorben und müsste meinen eigenen Haushalt auflösen. Sämtliche Elektrogeräte werden an Freunde und Verwandte verteilt, weil die Amis ja ein anderes Stromnetz (120V 60Hz statt wie hier 240V 50Hz) haben und man Dinge wie Elektroherd, Stereoanlagen, Fernseher, Waschmaschine, etc. eh nicht benutzen könnte. Also wird alles verteilt oder verschrottet, was nicht mit kann.
Auch die Sammlung an Büchern wird wohl dezimiert werden, Klamottenberge ausgemistet und die CD-Sammlung digitalisiert und alte Ordner mit überholten Dokumenten samt Inhalten entsorgt. Überflüssiges altes Kochgeschirr und -werkzeug wird aus dem Keller geschmissen, die 20 Jahre alte Modelleisenbahn vom Dachboden der Mutter geholt und sauber verpackt.
Und Lisa macht sich an das Einschätzen des Volumens der Güter, die mit sollen. 11 Kubikmeter? Mehr? Weniger? Passt alles in einen sog. Liftvan, oder braucht man doch einen 20-Fuß-Seecontainer? 1500 Euro? 3000? Oder gar 7500? Ist da die Versicherung schon mit drin? Wenn ja, mit dem aktuellen Wert oder ist das der Wiederbeschaffungswert? Und wo stellt man den Container zum beladen am besten hin? Vors Haus wird schwierig, weil sonst das halbe fußgängerische Bonn vom Bahnhof abgeschnitten ist, die kleine Fußgängerzone vor dem Haus ist gerade breit genug für den Container selbst.
Eine Menge Dinge sind da im Moment auf unserem Tisch. Aber es ist ja auch noch eine Weile hin, bis Juli.
Portland, mach dich bereit. Wir kommen.