Der große Wohnort-Check

Portland City Flag

Portland City Flag

Im 19. Jahrhundert unter dem Namen “The Clearing” gegründet hätte – wäre die Münze anders gefallen – Portland vielleicht gar nicht Portland sondern Boston geheißen. William Overton erkannte Portlands Potential, hatte aber 1843 nicht das Geld um sich das Land leisten zu können. Für 25 Cent teilte er die 640 Morgen Land mit Asa Lovejoy (welch ein Name… er hatte bestimmt Britische Vorfahren) aus Boston, Massachusetts. Dieser wiederum verkaufte später seinen Anteil an Francis W. Pettygrove der aus Portland in Maine stammte. Man war sich uneinig darüber, welchen Namen die neue Stadt nun tragen sollte, da jeder der beiden, Pettygrove und Lovejoy, gerne den Namen ihrer Heimatstadt gewählt gesehen hätten.
So entschied eine Münze. Pettygrove gewann indem zwei von drei Mal die Münze mit der Seite nach oben zeigte, die für Portland stand. Diese Münze, auch bekannt als Portland Penny, ist noch heute in der Zentrale der Oregon Historical Society ausgestellt und zu bewundern.

Mit gerade mal 800 Einwohnern um 1850 stand Portland lange Jahre im Schatten der damaligen Hauptstadt Oregon City. Die günstige Lage Portlands, die Verbindung durch den Willamette und Columbia River zum Pazifik und die Great Plank Road zum Tualatin Valley (einer Gegend reich an Farmbetrieben), machten Portland als Hafenstadt groß. Bis in die 90er Jahre des 19. Jh. besaß Portlands Hafen die Vormachtstellung vor anderen Seehäfen, welche es jedoch mit Ausbau der Eisenbahnverbindung zum Tiefseewasser-Hafen von Seattle dann nach und nach verlor. Das “Shanghaien”, die gewaltsame Rekrutierung von Seeleuten, fand damals in Portland genauso statt wie in anderen Häfen entlang der Westküste der USA. Ein eigentlich zu legalen Zwecken angeletes Tunnelsystem, welches sich quer über mehrere Häuserblöcke der Stadt erstreckt, geriet deshalb in Verruf als Shanghai-Tunnel für Entführungen genutzt zu werden.

Portland und Umgebung wird vom Metro Oregon regional government regiert, einer Art Bezirksregierung. Diese Verwaltungseinheit stellt die einzige direkt gewählte Regionalverwaltung der Vereinigten Staaten dar. Das Metro Oregon regional government ist Betreiber und Eigentümer des Oregon Convention Center, des Oregon Zoo, dem Portland Center for Performing Arts und des Portland Metropolitan Exposition Center.
2008 zählte Portland 575.930 Menschen und steht somit an 30. Stelle der meist besiedelsten Städte Amerikas. Damit ist sie die bevölkerungsreichste Stadt Oregons und die drittgrößte im Pazifischen Nordwesten, gleich nach Vancouver, British Columbia, Seattle und Washington. Zählt man die Umgebungsgbiete Portlands mit dazu bewohnen ca. zwei Millionen Menschen diese Gegend.

Der wohl bekannteste Spitzname Portlands lautet “City of Roses”, Stadt der Rosen. Das liegt hauptsächlich daran, dass das Klima dort besonders vorteilhaft ist um Rosen aller Art zu züchten. Den Spitznamen “Stumptown” hat Portland weg, da das Wachstum der Stadt Mitte des 19. Jahrhunderts so schnell von statten ging, dass man die Bäume zwar fällte um Platz zu machen, die Baumstumpfe jedoch eine ganze Weile stehen blieben.
Ansonsten gäbe es da noch Bridgetown (7 Brücken hat die Stadt), Rip City, Little Beirut und PDX.

Geographische Lage
Portland liegt an der Mündung des Willamette River in den Columbia River, also am nordwestlichen Rand Oregons. Die Stadt gehört im größten Teil zum Multnomah County, reicht im Westen allerdings ein wenig ins Washington County, während es an der südlichen Seite quasi mit Clackamas County knutscht. Obwohl Portland faktisch zum Wilamette Valley gehört wird es aufgrund der politischen und kulturellen Unterschiede zum Umland häufig abgegrenzt.
Die Stadt breitet sich über eine Gesamtfläche von 376,5 km² aus, bestehend aus 347,9 km² Land und 28,6 km² Wasser. Der Wilamette River fließt von Nordern her durch das Zentrum der Stadt und teilt es in Ost- und Westteil, bevor er dann einen Haken nach nordwesten schlägt und in den Columbia River fließt. Der bildet übrigens die natürliche Grenze zwischen dem Staate Washington und Oregon.

Topography und Klima

Portland Mount Hood

Portland Mount Hood

Portland liegt, wie über der Skyline unverkennbar, nahe mehrerer Vulkane. Das Boring Lava Field (nein, langweilig ist es nicht) umfasst gleich mehrere der feuerspeienden Giganten: Mount Hood (Foto oben), Mount Tabor und Mount St. Helens. Das sind nur drei der 32 konischen Schlackekegel aus denen das Lavafeld besteht. Und eigentlich sind sie alle erloschen. Eigentlich. Lediglich Mount St. Helens ist noch aktiv. Er ist zwar nur aus der Entfernung von Portland aus sichtbar, dennoch hat es bei einem Ausbruch am 18. Mai 1980 die Asche von Washington bis nach Portland getragen.

Die Sommer in Portland sind recht warm, sonnig und trocken, die Winter dagegen verhältnismäßig kühl und nass. Kommt also recht nah an Bonn heran.
Mit 1075 mm Niederschlag im Jahresmittel gehört Portland zu den regenreichsten Gebieten von Oregon. Da von November bis Januar der meiste Niederschlag fällt ist es den Rest des Jahres über recht regenarm, bzw. ganz gut auszuhalten. Schwierig wird es dann wenn man dem permanenten Nieselregen nicht wirklich entkommen kann. Im Satz eines “Portlanders” steckt scheinbar viel Wahrheit: “Man erkennt Touristen in Portland sehr einfach daran, dass sie einen Schirm mit sich herumtragen. Als Einwohner hat man das schon lange aufgegeben”.
Der Regen kraucht also unter jeden Regenschirm und trotzt jeder physikalischen Regelung bezüglich Gravitation. Schnee gibt es zwar nur selten, aber wenn dann richtig: Portland hatte in der Vergangenheit einige Blizzards.

Kultur und Unterhaltung
Portland ist das Zentrum der jungen, Amerikanischen Do-it-yourself Kultur. Bewegungen wie das zine-making (eine Art der begrenzten Verfielfältigung via Kopiergerät jeglicher künstlerischer, nicht von monumentaler Bedeutung begriffenen Themen auf buntem Papier) sind seit den 1980er Jahren in Portland weit verbreitet. Aber auch Punk, Hardcore und Crust Punk gehören zu den dortigen subkulturellen Bewegungen.

Wie viele Städte ist auch Portland recht musikalisch: Das Oregon Ballet Theatre, die Oregon Symphony, die Portland Center Stage, und die Portland Opera prägen das Stadtbild. Nicht weniger wichtig sind die sogenannten Off-Broadway Institutionen wie das Portland Center Stage, das Artists Repertory TheatreMiracle TheatreStark Raving Theatre, und das Tears of Joy Theatre. Die Stadt trägt auch das weltweit einzige H.P. Lovecraft Film Festival aus, benannt nach Howard Phillips Lovecraft, einem Amerikanischen Autor für Sience Fiction, Horror und Fantasy.

Und wer es nicht gewusst hat: die Decemberists kommen aus Portland, ebenso Modest Mouse, Everclear oder Elliot Smith, um nur einige zu nennen. Und vielleicht hat auch Matt Groening, der Erschaffer der Simpsons, seine Ideen für Springfield und die Themen in seiner Serie aus dem Raum Portland. Vielleicht gibt es ja doch irgendwo ein Moe’s, wer weiß.

The Bagdad Theatre and Pub

The Bagdad Theatre and Pub

Genügend Brauereien gibt es auf jeden Fall, sogar viel mehr als in Köln – Alaaf, sag ich da nur. Viele kleine Brauereien wohl, daher auch Microbreweries genannt, aber da sie meist von deutschen Einwanderern gegründet wurden darf man eigentlich davon ausgehen dass das Bier auch schmeckt. Und wenn selbst in Amerika auf einer Flasche das Wort “Hefeweizen” ganz groß draufsteht, dann will das schon was  heißen. Portland besitzt auch viele nette Kinos die gerne Filme im Nachspiel zeigen oder einfach nochmal einen alten Schinken rausholen weil er halt so toll war. Und Bier gibt es dort natürlich auch. Eines der wohl sehenswertesten ist das Bagdad Theatre and Pub (siehe linkes Bild). Sehr charmant, wenn ich das an dieser Stelle mal erwähnen darf.

Was Museen angeht wird auch in Portland nicht gekleckert. Und da mir die Liste persönlich etwas zu lang ist, muss ich jeden der mal nachsehen will auf diesen Link verweisen. Man kommt dort kulturell gesehen jedenfalls definitiv nicht zu kurz.

Sport
Wie fast jede Stadt Amerikas hat auch Portland seine Sportmanschafften in den gängigsten Bereichen: Die Basketballmannschaft Portland Chinooks ist dort Zuhause, die Portland Beavers (Baseball), die Portland Winterhawks (Eishockey) uvm., und selbst ein Fußballteam (ja, Fußball, Soccer, nicht Football) nennt Portland mit den Portland Timbers sein Eigen. Wenn der Ottonormalverbraucher allerdings sich selbst sportlich betätigt und nicht nur anderen dabei zusieht wird gejoggt (es gibt sogar einen Marathon und den Hood to Coast Relay, ein Lauf der beim Mount Hood startet, queer durch Oregon geht und an der Küste Oregons endet), man fährt Rad (auch dort häufig in Wettkämpfen wie dem Cross Crusade ausgetragen) oder im Winter bzw. am Mount Hood Ski oder Snowboard. Auch das erste professionelle Hockey Team der USA, die Portland Rosebuds, kommen – wie der Name schon sagt – aus Portland.

Menschen
Über die Menschen kann man an unserer Stelle nur mutmaßen, da wir selbst noch nicht dort gewesen sind. Wenn ich allerdings meinem Bruder Glauben schenken darf dann sind die Leute dort im Norden doch alle recht angenehm und nett. Einzig über die Herkunft kann ich Auskunft geben: 75,5% sind Kaukasisch, 6,8% Spanisch, 6,6% Afro-Amerikanisch, während die restlichen Nationalitäten reacht spärlich vertreten sind. Somit ist die kulturelle Prägung durch verschiedene kulturelle Hintergründe nicht mal annähernd so wie in San Francisco.

Kriminalität
Bezüglich der Kriminalität muss ich besonders eins betonen: seit 1999, also seit 10 Jahren, sinkt sie mit jedem Jahr. Im Jahre 2007 kommen auf 100.000 Menschen nur 4,1 Morde und 52,0 Vergewaltigungen. Ist zwar nicht schön, könnte aber trotzdem schlimmer sein.

Gärten und Parks
Stadt der Rosen sollte schon so einiges erahnen lassen, wenn man sich über Parks oder Gärten Gedanken macht. Auch durch die vulkanische Umgebung gibt es viele Naturschauspiele und perfekte Voraussetzungen für Gartenarbeit jeglicher Art – denn wer in Erdkunde aufgepasst hat weiß, dass vulkanische Erde mit die Reichhaltigste überhaupt ist.
Der Forest Park in Portland misst ca. 20 km² und ist der größte Wildnis-Park innerhalb einer Stadt in den gesamten USA. Auch den kleinsten Park der Welt darf Portland sein Eigen nennen: den Mill Ends Park, ein zwei-Fuß-breiter Park mit einem kleinen Baum auf einer Verkehrsinsel. Die Fläche des Parks beträgt ca. 0,3 m². Gigantisch, der Kleine:

Der kleinste Park der Welt: Mill Ends Park

Der kleinste Park der Welt: Mill Ends Park

Diese neben diversen Rosengärten, einem Japanischen Garten und dem Oregon Zoo und vielen mehr prägen also die grüne Seite Portlands.

Öffentlicher Nah- und Fernverkehr
Als ich die ersten Fotos von Portlands Straßenbahnen sah dachte ich mir, sie hätten die von der KVB entlehnt. Sehr erfreulich ist natürlich dass Portland mit Bussen, Straßenbahnen, U-Bahnen und Regionalzügen (Light Rail) somit auch ohne Auto gut zu meistern scheint. Und da selbst der Bus in Florida für eine geschätzte Kilometerzahl von 30 km nur $1,50 kostete gehe ich schwer davon aus dass auch Portland keine astronomischen Preise verlangen wird wie die Deutsche Bahn oder aber die SWB oder KVB (Stadtwerke Bonn und Kölner Verkehrsbetriebe).
Da Downtown Portland nur schwer mit dem Auto zugänglich ist, sind dort die Benutzung von Bus und Bahn kostenlos.

Schulen und Bildung
Es gibt sechs Public School Districts, also sechs öffentliche Schulbezirke neben vielen Privatschulen. Der größte und wichtigste davon ist der Portland Public Schools District. Es gibt insgesamt 60 Grundschulen, 18 Middle Schools und 16 Senior High Schools. Dann gibt es das Portland Community College, die Portland State University und die Oregon Health & Science University. Außerdem bleibt ja noch die große Menge an Kunsthochschulen oder mit ähnlichen Themen hantierenden Schulen erwähnt.
Alles in allem dürfte es eine recht gutes Netz an Schulen geben, ob die nun alle was taugen oder nicht müsste man vor Ort erfragen.

Wirtschaft
Der Standpunkt Portland ist für viele Industriezweige aufgrund geringer Energiekosten sehr interessant. Die Anbindung durch Straßen ist gut, es gibt einen großen Flughafen und die Schiffahrt ist trotz Seattle nicht gerade klein. Auch die Bahnverbindungen entlang der Westküste sind von Bedeutung.
Potlands größter Arbeitgeber ist der Computerteile Hersteller Intel der mehr als 14.000 Menschen einen Arbeitsplatz bietet. Mehr als 1.200 Technologie Unternehmen sind in Portland beheimatet. Auch ADIDAS hat seinen Hauptsitz in Portland, genauso wie Nike Inc. sich in unmittelbarer Umgebung befindet. Der Gründer von Nike, Philip Knight, ist gebürtig aus Oregon und hat seinen Abschluss an der University of Oregon gemacht.
Die Stahlindustrie war schon vor dem zweiten Weltkrieg stark und ist es bis heute, wobei neben Stahl auch noch Aluminium dazugekommen ist. Außerdem ist Portland der größte Umschlaghafen für Getreide in den USA und der zweitgrößte in der ganzen Welt.

Vulkane und die Gefahren
Wirkliche Gefahren gehen von der Vulkanlandschaft nicht aus, schließlich sind bis auf Mount St. Helens keine mehr aktiv. Mount Saint Helens ist das letzte Mal 1980 ausgebrochen. Am 20 März 1980 trat ein Erdbeben der Stärke 4.2 auf der Richterskala auf, worauf am 27. März Qualm aus dem Vulkan aufzusteigen begann. Gegen Ende April wölbte sich die Nordseite des Vulkans, bis dann am 18. Mai ohne große Vorwarnung mit einem Erdbeben von 5.1 auf der Richterskala die komplette nördliche Seite des Vulkans weggesprengt wurde. Der Ausbruch hinterließ einen Krater von ca. zwei Meilen im Durchmesser, 800 m Tiefe und reduzierte die Höhe des Vulkans um etwa 400 m. Es war der größte Erdrutsch aller Zeiten.
Eine pyroklastische Wolke ebnete Vegetation im Umkreis von 600 km² ein und trug Asche innerhalb von einer Stunde bis nach Idaho. Am darauffolgenden Tag waren auch Autos und Dächer in Edmonton in Alberta, Kanada mit Asche bedeckt. Das gefährlichste jedoch waren die Schlammlawinen, ein Gemisch aus Eis, Wasser, Schnee und Gestein die 3.000.000 Kubikmeter Material bis zu 27 km ins Land hineintrugen.

Auf dem Vulkanexplosivitätsindex wird der Ausbruch von 1980 mit Stufe 5 von 7 eingestuft. 57 Menschen und ca. 7.000 große Tiere (Elche, Hirsche und Bären) kamen dabei ums Leben, 200 Häuser, 298 km Highway und 24 km Gleis wurden zerstört, und die Brutplätze inklusive 12 Millionen Fische gingen dabei zugrunde.

Obwohl bis zum Jahre 2008 immer wieder Aktivität verzeichnet wurde wird die Gefahr eines gleichschweren Ausbruchs des Mount St. Helens von einigen Wissenschaftlern recht gering eingeschätzt. Andere wiederum befürchten dass ein weiterer, weitaus schlimmerer Ausbruch dieses Vulkans in nicht allzu naher Zukunft geschehen könnte.

Weitere Daten
Sales Tax: Keine
State Income Tax: 5% zwischen 0 und 3.050$,  7% zwischen 3.051 und 7.600$, 9% ab 7.601$; fällig auf jeden verdienten Dollar.
Federal Income Tax (bei 60.000$ Jahreseinkommen und Ehegattensplitting): ca. 13.66% (15%-Bracket)
Durchschnittseinkommen pro Haushalt (2008): 40.146$
Arbeitslosenrate (Anfang 2009): ca. 10%

2 Kommentare zu “WOC Teil 3: Portland, Oregon”

  1. ti-bob meint:

    go for portland if san fran should get kicked of the menu…für europäer mit sicherheit einer der angenehmsten orte in den usa. bier, kaffee, schlechtes wetter, nette leute, fahrräder, bus&bahn…alles da.

    und ich könnte zwei fliegen mit einer klappe schlagen, und beim besuch meiner nichten gleich noch bei meinem buddy ben vorbei schauen!

  2. Martin meint:

    Also ich finde ja nach wie vor den Mills End Park das geilste Feature an Portland. Das zeugt von einer Art von Humor, mit der ich mich absolut identifizieren kann. Absolut genial. Als ich vor ein paar Wochen las, wie gross der ist, hat das für stundenlange Heiterkeit gesorgt. :)

    Nur mit dem Wetter komme ich nach wie vor nicht klar. Alles andere an Portland finde ich wirklich klasse: Eine Gegend so schön wie das Allgäu, Technologiestandort mit guten Jobs, extrem viel Grünflächen in der Stadt, verglichen mit San Fran echt kostengünstiges Wohnen! Ich meine, hey: In Portland bekommt man ein Haus mit Garten für das selbe Geld, für das ich in San Fran ne 2-Zimmer-Wohnung mit Blick auf ne Backsteinmauer haben kann. – Aber das Wetter… Ich meine, da kann ich auch in Bonn bleiben.

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